Ida reflektiert · Leserückblick

Idas Leserückblick | Februar 2020

Der Februar hatte es in sich! Der zweite Monat dieses Jahres war so dermaßen turbulent, dass ich es tatsächlich nur ab und zu geschafft habe, meine Nase in ein Buch zu stecken. Allerdings haben mich die 4 ausgelesenen Bücher und das eine beendete Hörbuch so gut unterhalten, dass ich kaum einen Unterschied zum Vormonat gemerkt habe.


A U S G E L E S E N E    B Ü C H E R    I M    F E B R U A R

Die insgesamt 5 Geschichten bewegen sich zwischen den Genres historischer Mystery/Krimi/Horror-Roman im Young Adult Bereich, einem Klassiker in Kurzgeschichten-Form, einem Fantasy-Jugendbuch und einem wunderbaren historischen Krimi.

K e r r i    M a n i s c a l c o    –    C a p t u r i n g    t h e    D e v i l
Diesen Monat ging die Reise mit Audrey Rose Wadsworth und Thomas Cresswell, den beiden angehenden Forensikern, weiter – und erreichte mit dem finalen Band der Stalking Jack the Ripper – Reihe viel zu schnell ihr Ende. Auch wenn in dieser Reihe die Romanzen relativ viel Platz einnehmen, der Horror kam bei keinem der Bände zu kurz. Auch im vierten und letzten Teil der Reihe müssen Audrey Rose und Thomas einen Mordfall aufklären – und im Chicago Ende des 19. Jahrhunderts um ihr eigenes Leben fürchten. Und es war so, so schön! Auch wenn ich der Sparte der Romance-Books eher einen Bogen mache, hier hat es einfach wunderbar gepasst.

E r n e s t    H e m i n g w a y    –    S c h n e e    a u f    d e m    K i l i m a n d s c h a r o
Der Monatsklassiker für den Februar befindet sich noch gar nicht so lange in meinem Besitz. “Schnee auf dem Kilimandscharo”, eine Sammlung von Kurzgeschichten aus der Feder von Ernest Hemingway, ist eines von drei seiner Bücher, die im Spätsommer letzten Jahres bei mir einziehen durften. In der für diesen Monat ausgewählten Kurzgeschichte geht es um ein Ehepaar, die in Afrika auf Safari sind und aufgrund tragischer Ereignisse inmitten der Wildnis auf Rettung hoffen. Ich mochte ja schon “Der alte Mann und das Meer”, aber in die Kurzgeschichten musste ich mich erst einmal hineinfühlen – so sehr hat mich seine moderne und nüchterne Schreibweise überrascht! Der zweite Blick in die Erzählung und die Recherche dazu hat mir richtig viel Spaß gemacht.
[Hier kommt ihr zum Klassiker-Beitrag!]

Hemingway_01


N i n a    B l a z o n   –    S i l f u r 

So oft habe ich schon von Nina Blazon und ihren fantastischen Jugendbüchern gehört, und doch habe ich nie nach einem ihrer Bücher gegriffen. Bis ich auf “Silfur. Die Nacht der silbernen Augen” stieß. Der Klappentext hat mich sofort begeistert: Zwei Brüder verbringen ihre Sommerferien mit ihren Eltern in Island, dem magischen Land mit den Polarlichtern und den Elfen. Mit der wilden Elín, die sie zu den berühmten Wasserfällen mitnimmt, entdecken sie eine Welt, die im Verborgenen liegt. Ein so, so schönes Buch voller Magie und Weisheit und Abenteuer! Dieses Buch habe ich wahrhaft verschlungen, so gut hat es mir gefallen.


A l a n    B r a d l e y    –    T o t e    V ö g e l    s i n g e n    n i c h t    ( F l a v i a    d e    L u c e    # 7 )
Flavia, die coolste kleine Ermittlerin und Giftmischerin der Welt, hat mich auch durch den Februar begleitet. Dieses Mal jedoch wird die Geschichte etwas düsterer, und gemeinsam mit Flavia gräbt man alte Familiengeheimnisse aus, die mit ihrer verschollenen Mutter zu tun haben. Wie immer hat mich Alan Bradley ganz wunderbar unterhalten, und ich freue mich schon unbändig auf den nächsten Band – denn “Tote Vögel singen nicht” endete wie schon sein Vorgänger mit einem Cliffhanger! Zum Glück habe ich vorgesorgt, und die zwei Folgebände stehen schon im Bücherregal bereit.

 



H Ö R B Ü C H E R    I M    F E B R U A R

Schon lange hat es mich gereizt, diese Geschichte zu lesen; so oft habe ich bei meinen Lieblings-BookTubern davon gehört… und schließlich habe ich mir das Hörbuch zu “Daisy Jones and The Six” von Taylor Jenkins Reid zugelegt. Es ist eine Art Biographie in Interviewformat, die den fulminanten Aufstieg und den Fall der berühmten 70s-Band The Six, in der die Sängerin Daisy Jones mitwirkte, behandelt. Die Band ist fiktiv, aber ich schwöre, irgendwann habe ich Nachforschungen angestellt, ob es diese Band nicht doch irgendwann einmal gab, so ECHT fühlten sich die Interviews an. So ungeschönt und roh. Zuvor war ich ein ganz kleines bisschen skeptisch, denn allein von der Beschreibung her gehört diese Art von Geschichte nicht unbedingt in mein gängiges Beuteschema. Aber es hat mich absolut umgehauen! Die Sprecher der verschiedenen Protagonisten (allesamt von der Autorin ausgewählt) haben der Geschichte auf so magische Weise Leben eingehaucht, ich konnte gar nicht mehr aufhören, dem Hörbuch zu lauschen! Es war fesselnd, spannend und aufwühlend, viele verschiedene Sichtweisen auf die Geschehnisse rund um die Band zu erhaschen. Eine absolute Hör-Empfehlung meinerseits.

 


Jetzt seid ihr gefragt: Wie war euer Lesemonat Februar? Welche Bücher haben euch besonders bewegt, erstaunt oder glücklich gemacht?

2 thoughts on “Idas Leserückblick | Februar 2020

  1. Ohh, Daisy Jones And The Six ist so unglaublich gut! Da ging es mir auch ganz genauso wie dir! Ich WUSSTE, dass die Band nur fiktiv ist, ich hab aber trotzdem irgendwann gegoogelt, ob es sie nicht vielleicht doch gab! Die Interviews und auch die Songlyrics waren einfach so echt. ❤ Es freut mich total, dass es dir genauso gut gefallen hat wie mir. :]

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    1. Aaaah ja wie cool! 😀 ❤ Prima, dass es nicht nur mir so ging. Irgendwann dachte ich wirklich, ich hätte irgendwas verpasst – gerade weil diese Lyrics auch so unter die Haut gingen. Das MUSS es doch gegeben haben! 😀

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